Luca Platzen

Mein Name ist Luca Platzen und seit über sieben Jahren bereise ich die Welt auf der Suche nach dem Besonderen. Nicht nach Postkartenmotiven, sondern nach Orten mit Geschichte, Staub und Seele. Ich dokumentiere außergewöhnliche Plätze und halte ihre oft vergessene Schönheit fest, meist verlassene Orte, besser bekannt als Lost Places oder Abandoned Places.

Meine Faszination für das Unentdeckte begleitet mich schon seit meiner Kindheit: geheimnisvolle Tempelanlagen tief im Dschungel, verfallene Kolonialgebäude, vergessene Städte der Inka oder Maya. Irgendwo zwischen Tomb Raider, Indiana Jones und Uncharted ist die Begeisterung entstanden. Museen, Ruinen und alte Mauern haben mich bereits in der Kindheit inspiriert.

Hinter meiner Arbeit steckt viel Zeit, Einsatz und nicht selten auch Schweiß, doch vor allem steckt sie voller Leidenschaft. Ich bin unglaublich stolz auf das, was daraus geworden ist, und noch mehr bin ich dankbar, diesen Traum nicht nur leben, sondern zu meinem Beruf machen zu dürfen.

Auf vielen meiner Reisen begleitet mich meine Frau Stefanie. Ihre Arbeit und ihre Projekte könnt ihr ebenfalls hier auf der Seite entdecken. Jede Reise mit ihr ist etwas Besonderes: Ihr einzigartiger Blick für Details, ihre kreative Herangehensweise und ihre Ideen inspirieren mich immer wieder aufs Neue und prägen meine Arbeit hinter der Kamera auf eine Weise, die ich nicht missen möchte.

Bereiste Länder                                              37

Herzensländer                                               Italien und Japan

Lieblingsgetränk                                           Inca-Cola und Rotwein

kulinarischer Favorit                                     Pizza und green Curry    

Stefanie van de Brock

Mein Name ist Stefanie van de Brock, ich wurde am 01.03.1991 geboren und lebe in Kempen. Schon als Kind faszinierte mich die Welt der verlassenen Orte und vergessenen Geschichten. Diese Faszination hat mich mein Leben lang begleitet und in mir die Leidenschaft für künstlerische und dekorative Ideen geweckt, die sich heute in meiner Arbeit widerspiegeln.

Seit einiger Zeit bin ich mit Luca aauf spannenden Fototouren durch die Welt. Dabei sammle ich Eindrücke und Eindrücke von den Orten, die wir gemeinsam entdecken. Für mich ist es nicht nur wichtig, diese Magie des Verfalls einzufangen, sondern die Bilder in den Räumen, in denen sie ausgestellt werden, auch mit Liebe zum Detail und passender Dekoration zu präsentieren. Jedes Bild soll nicht nur als Kunstwerk an der Wand hängen, sondern die Metamorphose unserer Zeit für den Betrachter greifbar machen.

Die besondere Kombination aus Fotografie und kreativer Gestaltung ist es, die mich antreibt. Meine Liebe zu fiktiven Geschichten und meine große Kreativität lassen meine Gedanken stets in neue Welten abtauchen. Aus diesen Ideen entstehen surreale Traumwelten, die ich in geschriebene Geschichten und einzigartige Artikel umwandle. Besonders faszinieren mich die märchenhaften Landschaften Schottlands und die atemberaubende Natur Perus, die mich immer wieder dazu inspirieren, besondere Kunstwerke zu erschaffen.

Mit meinen Märchen und Texten möchte ich nicht nur außergewöhnliche Fotografie näherbringen, sondern auch Geschichten erzählen, die die verborgene Schönheit der verlassenen Orte und vergessenen Geschichten zum Leben erwecken. In meiner Arbeit geht es darum, den Betrachter zu verführen, die Magie der verlassenen Orte in einer völlig neuen Perspektive zu erleben und mit der Seele der Zeit in Kontakt zu treten.

Meine Reise als Künstlerin und Geschichtenerzählerin ist tief mit der Entdeckung des Unbekannten verbunden, und ich freue mich darauf, meine Reise mit Dir zu teilen.

Bereiste Länder                                             13

Herzensländer                                               Italien und Kambodscha

Lieblingsgetränk                                           Horchata

kulinarischer Favorit                                    Pasta Carbonara    

3 Fragen an Luca

Wie bist du auf das Thema Lost Places aufmerksam geworden?

Bereits seit meiner Jugend, viel mehr seit meiner Kindheit, hat mich das unbekannte, gefühlt unerforschte fasziniert. Von Menschen gebaute Tempel im Dschungel, wie bei Tomb Raider oder Indiana Jones, haben mich immer beeindruckt. Meine Familie kommt teils aus dem Ruhrgebiet. Ich war also immer ein wenig mit dem Thema Zechen und Industriekultur, in Verbindung mit dem wirtschaftlichen Untergang konfrontiert. Es gibt eine verlassene Zeche die nur unweit der Wohnung steht, in der ich aufgewachsen bin. Auf dem Gelände der alten Zeche, arbeitete ich ebenfalls einige Jahre. Mit knapp 15 Jahren besuchte ich dann die ersten, heutigen Klassiker-Lost-Places in Nordrhein-Westfalen. Nur mit Fahrrad und einem alten Handy bewaffnet, erkundete ich die ersten Ruinen. 

Was fasziniert dich an verlassenen Plätzen ?

Die Ruhe. Die Stille. Die entschleunigten Momente genießen.  Jeder Augenblick ist anders als in der modernen hektischen Zeit. In einer Zeit in der alles schneller, neuer und besser sein muss. Ich genieße den Realismus vor Ort. Zu sehen das alles im Leben eine Vergänglichkeit aufweist. Wer von den feinen Gesellschaften im 18. Jahrhundert hätte gedacht, das eines Tages ihr tolles, prunkvolles Schloss verwittert und von Tauben und Siebenschläfern bewohnt wird?! In der Welt des Verfalls ist nichts unmöglich. Die Suche nach solch tollen Zeitkapseln wird immer schwieriger, aber macht es um so spannender. Auf dem Bild links ist eine alte Dancehall in Nordirland zu sehen. Dort faszinierte mich die einzigartige Lichtstimmung die wir dort festhalten konnten. Jeder verlassene Ort wirkt auf einer Art ganz für sich.

Wenn du einen Favoriten-Lost-Place wählen müsstest, welcher wäre es?

Wenn ich ein Land wählen müsste wäre es wohl Italien. Dort habe ich bis heute die meisten tollen Orte entdeckt. Ich bin ein Riesen-Fan von Manicomios. Verlassene Psychatrien die komplex und Groß wie kleine eigene Städte da stehen. Jedes dieser Manicomios erzählen unendliche, spannende aber auch tragische Geschichten. Mittlerweile bin ich auch viel mit meiner Drohne unterwegs um spannende andere Motive zu entdecken. Gerne dazu einen Blick in die Galerie werfen. Wie ihr lesen könnt ist das Thema über verlassene Orte super komplex und es fällt mir wirklich schwer mich für einen Ort festzulegen. Wenn es einer sein muss, dann entscheide ich mich für die Kellenföld Powerstation in Ungarn. Ein einmalig spannendes Erlebnis. Wir irrten Stunden umher um einen Weg in das verlassene Kraftwerk zu finden. Völlig verzweifelt, verdreckt von Oben bis Unten standen wir dann irgendwann nach einer Kletteraktion durch Luftschächte in dem einmaligen Industriedenkmal(sieht man oben im ersten Bild). Ein unfassbares Erlebnis.

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