Mexiko
Mexiko. Aufregend, bunt, warm und irgendwie voller Abenteuer. Zwischen Dschungel und karibischen Stränden schwankte die Reise ständig zwischen „Wow, wie beeindruckend!“ und „Bleiben wir einfach noch drei Stunden im Paradies irgendwo an einem abgelegen Strand.“ Wissenschaftlich vermutlich nie bewiesen, aber absolut wahr: Sand zwischen den Zehen steigert die Urlaubsglücklichkeit mindestens um 73 Prozent.
Besonders fasziniert hat uns die Geschichte der Maya. Vor über tausend Jahren erschufen sie mitten im Dschungel riesige Städte, entwickelten Kalender, beobachteten Sterne präziser als manche heutige Wetter-App und bauten Tempel, bei denen man sich ernsthaft fragt, wie das alles ohne Bagger funktionieren konnte.
Ein echtes Highlight war Calakmul. Tief verborgen im Dschungel von Campeche. Dort fühlt man sich nicht wie ein normaler Tourist, sondern eher wie ein Entdecker in einem Abenteuerfilm. Überall ragen Tempel aus dem dichten Grün hervor, Affen turnen durch die Bäume und man wartet eigentlich nur noch darauf, dass irgendwo eine alte Schatzkarte auftaucht.
Natürlich blieb es nicht bei einer Ruine. Wir haben unzählige Maya-Stätten in Yucatán, Quintana Roo und Campeche besucht. Jede mit ihrer eigenen Geschichte, ihren geheimnisvollen Bauwerken und diesem besonderen Gefühl, plötzlich ganz klein zu sein zwischen jahrtausendealter Geschichte.
Und dann waren da noch die Cenoten. Ehrlich gesagt: Das gehört zu den beeindruckendsten Naturwundern, die wir je gesehen haben. Kristallklares Wasser, verwunschene Höhlen und Lichtstrahlen, die durch kleine Öffnungen fallen, als hätte jemand eine perfekte Filmszene gebaut. Man fühlt sich ein bisschen wie in Tomb Raider, nur ohne Speicherpunkt, dafür mit deutlich mehr Luftfeuchtigkeit und gelegentlicher Action.